Gestern fand die Info-Versanstaltung der Firma Meinhardt statt. Sie wollte darüber informieren, wieso/weshalb/warum es stinkt.
Ein bisschen mutet es an wie ein Lehrstück aus der PR-Abteilung und hätte fast schon Potential für einen dieser groß angekündigten Filme auf sat.1, RTL, Pro7 oder so, die in den Trailern wahnsinnig viel versprechen und am Ende nichts halten.
Wahrscheinlich wurde der große Almanach der Psychologie aufgeschlagen, der besagt, wenn du negative Kritik anmerken möchtest, musst Du zunächst das Gute der Sache hervorheben bzw. Eingeständnisse machen. Sowas wie: “Das Bild, das du da gemalt hast, ist wunderschön. Die Farben passen so gut zusammen und sind sehr harmonisch.” Darauf folgt dann der nett verpackte Kern: “Beim nächsten Bild solltest du aber weniger schwarz verwenden, dann wird es noch schöner.”
Ganz nach diesem Beispiel gesteht die Firma Meinhardt ein, dass es Anfangs Probleme mit den Maschinen gab, deshalb hat es gestunken. Natürlich sind die alle längst schon gelöst.
Der Begriff “schon längst gelöst” ist natürlich individuell dehnbar. Vergangen Freitag z.B. stank es am Nachmittag in Weisenau, stärker noch in Laubenheim, so richtig schön herzhaft nach Pups. Also verstehe ich, die Firma Meinhardt versteht unter “schon lange gelöst”, dass es zufälligerweise die letzten drei Tage mal nicht gestunken hat. Prima!
Das scheint auch zu bedeuten, dass sich schlussendlich nichts ändern wird und wir uns auf einen gehaltvollen Somme freuen dürfen.
Wollen wir das?
Die AZ berichtete heute über die Infoveranstaltung, hier gehts zum Artikel:
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/stadtteile/laubenheim/10158468.htm
